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Wett-Rechner

Systemwetten-Rechner

Kombinationen

Gesamteinsatz

Auszahlung bei dieser Auswahl (netto)

Nettogewinn/-verlust

Bei einer Systemwette „k aus n“ wird jede k-er-Kombination Ihrer n Tipps als eigene Kombiwette gespielt. Haken Sie an, welche Tipps gewonnen haben — der Rechner zeigt die Auszahlung für genau dieses Szenario. Steuermodus „vom Einsatz“ wird auf den Gesamteinsatz gerechnet.

Der Systemwetten-Rechner oben beantwortet die Frage, an der selbst erfahrene Tipper regelmäßig scheitern: Was zahlt eine Systemwette aus, wenn nicht alle Tipps aufgehen? Bei einer 3-aus-5-Wette laufen zehn Kombinationen parallel, und welche davon nach einem Fehltipp noch gewinnen, lässt sich ohne Werkzeug kaum überblicken.

Auf dieser Seite erklären wir, wie der Rechner bedient wird, was hinter der Formel „k aus n“ steckt, und rechnen ein komplettes 2-aus-3-Beispiel mit denselben Zahlen durch, die der Rechner ausgibt. Dazu kommen die bekannten Systemnamen von Trixie bis Lucky 15, der ehrliche Vergleich mit der Kombiwette und die Steuerfrage, bei der Systemwetten eine Besonderheit haben.

So nutzen Sie den Systemwetten-Rechner

Wählen Sie zuerst das System aus der Liste, von 2 aus 3 bis 6 aus 8. Die zweite Zahl ist die Anzahl Ihrer Tipps, die erste bestimmt, wie viele davon je Kombination zusammengefasst werden. Danach legen Sie den Einsatz je Kombination fest. Wichtig: Der Gesamteinsatz ist dieser Betrag multipliziert mit der Anzahl der Kombinationen, bei 3 aus 5 mit 2 € je Kombination also 20 €.

Für jeden Tipp tragen Sie die Quote ein. Über die Häkchen markieren Sie, welche Tipps gewonnen haben, und der Rechner zeigt die Auszahlung für genau dieses Szenario. So spielen Sie vor der Wettabgabe durch, was bei einem oder zwei Fehltipps übrig bleibt. Der Wettsteuer-Modus funktioniert wie bei allen unseren Rechnern: Abzug vom Einsatz, Abzug vom Gewinn oder Übernahme durch den Anbieter.

Was ist eine Systemwette?

Eine Systemwette „k aus n“ verteilt n Tipps auf alle möglichen Kombinationen der Größe k, und jede dieser Kombinationen läuft als eigenständige Kombiwette. Bei 2 aus 3 mit den Tipps A, B und C entstehen die drei Zweierkombis AB, AC und BC. Gewinnen alle Tipps, gewinnen alle Kombinationen. Verliert Tipp C, gewinnt immerhin noch AB.

Die Anzahl der Kombinationen liefert der Binomialkoeffizient C(n, k) = n! ÷ (k! × (n−k)!). Für alle Systeme des Rechners ergibt das:

System Kombinationen System Kombinationen
2 aus 3 3 2 aus 6 15
2 aus 4 6 3 aus 6 20
3 aus 4 4 4 aus 6 15
2 aus 5 10 4 aus 7 35
3 aus 5 10 5 aus 7 21
4 aus 5 5 4 aus 8 70
    5 aus 8 56
    6 aus 8 28

Die Tabelle zeigt auch, warum große Systeme teuer werden: 4 aus 8 bedeutet 70 Kombinationen, bei nur 1 € je Kombination also bereits 70 € Gesamteinsatz. Wie viele Fehltipps ein System verkraftet, ergibt sich aus n minus k, bei 2 aus 5 dürfen drei Tipps danebengehen und mindestens eine Kombination gewinnt trotzdem noch.

Rechenbeispiel: 2 aus 3 komplett durchgerechnet

Nehmen wir die Startwerte des Rechners: drei Tipps A, B und C mit je Quote 1,80 und 1 € Einsatz je Kombination. Es entstehen drei Zweierkombis, der Gesamteinsatz beträgt 3 €.

Jede gewonnene Kombination zahlt Einsatz mal Produkt ihrer beiden Quoten: 1 € × 1,80 × 1,80 = 3,24 €.

Szenario 1, alle drei Tipps gewinnen: AB, AC und BC gewinnen alle, die Auszahlung beträgt 3 × 3,24 € = 9,72 € (Steuermodus „Anbieter übernimmt“). Nach Abzug des Gesamteinsatzes von 3 € bleiben 6,72 € Gewinn.

Szenario 2, ein Fehltipp: Verliert Tipp C, platzen AC und BC. Nur AB gewinnt und zahlt 3,24 €. Gegenüber dem Gesamteinsatz von 3 € stehen Sie mit 0,24 € noch leicht im Plus. Genau das ist die Absicherungsidee der Systemwette: Ein Ausrutscher kostet nicht alles.

Szenario 3, zwei Fehltipps: Es gewinnt keine Zweierkombi mehr, die Auszahlung ist 0 €.

Mit dem Steuermodus „5,3 % vom Einsatz“ zieht der Rechner die Steuer auf den Gesamteinsatz ab, hier 3 € × 5,3 % = 0,16 €. Aus 9,72 € werden 9,56 €, aus 3,24 € werden 3,08 €. Im Fehltipp-Szenario kippt das knappe Plus damit fast auf null, ein Punkt, der bei knapp kalkulierten Systemen über die Rentabilität entscheidet.

Trixie, Yankee, Lucky 15: bekannte Systemnamen erklärt

Aus dem britischen Wettmarkt stammen feste Namen für bestimmte Systemformen, die auch deutsche Anbieter teilweise führen.

Trixie: drei Tipps, vier Wetten, nämlich die drei Zweierkombis plus die Dreierkombi. Eine Trixie ist also ein 2-aus-3-System mit zusätzlichem Dreier obendrauf.

Yankee: vier Tipps, elf Wetten, bestehend aus sechs Zweiern, vier Dreiern und einem Vierer. Der Yankee kombiniert damit die Systeme 2 aus 4 und 3 aus 4 mit der vollen Viererkombi.

Lucky 15: vier Tipps, fünfzehn Wetten. Zum Yankee kommen vier Einzelwetten hinzu, sodass schon ein einziger richtiger Tipp eine kleine Auszahlung bringt.

Daneben existieren Canadian (5 Tipps, 26 Wetten), Heinz (6 Tipps, 57 Wetten) und weitere Vollabdeckungen. Unser Rechner bildet reine k-aus-n-Systeme ab. Eine Trixie stellen Sie nach, indem Sie 2 aus 3 berechnen und die Dreierkombi separat im Kombiwetten-Rechner ergänzen.

Systemwette vs. Kombiwette: Absicherung kostet Rendite

Der direkte Vergleich mit identischen Tipps macht den Zielkonflikt sichtbar. Drei Auswahlen zu je Quote 1,80, insgesamt 3 € Einsatz, einmal als Dreierkombi und einmal als 2-aus-3-System:

Szenario Dreierkombi (3 €) System 2 aus 3 (3 €)
Alle 3 Tipps richtig 17,50 € 9,72 €
1 Fehltipp 0 € 3,24 €
2 Fehltipps 0 € 0 €

Die Kombi zahlt im Bestfall fast das Doppelte, die Systemwette rettet dafür das Fehltipp-Szenario. Welche Form die richtige ist, hängt von Ihrer Einschätzung ab: Je unsicherer die einzelnen Tipps, desto mehr Wert hat die Absicherung. Bei drei felsenfesten Favoriten verschenkt das System dagegen Auszahlung. Eine Anleitung, wie Sie Tipps überhaupt belastbar einschätzen, gibt der Guide zur Sportwetten-Strategie.

Wettsteuer bei Systemwetten: auf den Gesamteinsatz

Die Besonderheit der Systemwette liegt beim Steuermodell „vom Einsatz“: Besteuert wird der Gesamteinsatz, also Einsatz je Kombination mal Anzahl der Kombinationen. Ein 3-aus-5-System mit 2 € je Kombination kostet 20 € Einsatz und damit 1,06 € Steuer, unabhängig davon, wie viele der zehn Kombinationen am Ende gewinnen.

Das trifft ausgerechnet die Absicherungs-Szenarien: Gewinnt nach zwei Fehltipps nur noch eine einzige Kombination, steht deren kleiner Auszahlung die volle Steuer auf alle zehn gegenüber. Beim Modell „vom Gewinn“ fällt dagegen nur auf den Überschuss über den Gesamteinsatz Steuer an, in Verlust-Szenarien also gar keine. Für Systemspieler kann die Gewinnbesteuerung deshalb attraktiver sein als für Kombi-Spieler. Die Abrechnungsmodelle aller GGL-Anbieter sammelt der Wettsteuer-Guide, den Effekt auf eine einzelne Quote zeigt der Quotenrechner.

Für wen sich Systemwetten lohnen

Systemwetten sind kein Renditetrick. Der Erwartungswert ist nicht besser als bei Einzel- oder Kombiwetten, in jeder Teilkombination steckt dieselbe Buchmacher-Marge. Was das System tatsächlich leistet, ist Varianz-Reduktion: Es verwandelt ein Alles-oder-nichts-Ergebnis in eine Abstufung.

Sinnvoll ist das vor allem für Tipper, die regelmäßig vier bis acht Auswahlen mit mittleren Quoten spielen und Wert auf planbare Ergebnisse legen. Einsteiger fahren mit kleinen Systemen wie 2 aus 3 oder 2 aus 4 am besten, dort bleiben Gesamteinsatz und Szenarien überschaubar. Wer große Systeme wie 4 aus 8 spielt, sollte sich den Gesamteinsatz von 70 Kombinationen bewusst machen, bevor der Schein bestätigt wird.

Zwei Hinweise zum Schluss. Erstens: Bei Bonus-Angeboten zählen Systemwetten häufig nicht oder nur eingeschränkt zu den Umsatzbedingungen, die Details je Anbieter stehen im Bonus-Vergleich. Zweitens: Welcher Buchmacher für Systemwetten die besten Quoten und die längste Systemliste bietet, sehen Sie im großen Wettanbieter Vergleich.

Häufig gestellte Fragen zum Systemwetten-Rechner

Was bedeutet „2 aus 3″ bei einer Systemwette?

Sie geben drei Tipps ab, und aus diesen werden alle möglichen Zweierkombinationen gebildet: AB, AC und BC. Jede dieser drei Kombinationen läuft als eigene Kombiwette mit eigenem Einsatz. Gewinnen mindestens zwei Ihrer drei Tipps, gewinnt mindestens eine Kombination und Sie erhalten eine Auszahlung.

Wie viele Kombinationen hat eine Systemwette?

Die Anzahl liefert der Binomialkoeffizient C(n, k) = n! ÷ (k! × (n−k)!), wobei n die Zahl Ihrer Tipps ist und k die Größe der Kombinationen. Beispiele: 2 aus 4 ergibt 6 Kombinationen, 3 aus 5 ergibt 10, 4 aus 8 ergibt 70. Der Rechner zeigt den Wert für jedes System automatisch an.

Wie hoch ist der Einsatz bei einer Systemwette?

Der Einsatz gilt je Kombination, der Gesamteinsatz ist Einsatz mal Kombinationsanzahl. Wer bei einem 3-aus-6-System (20 Kombinationen) 1 € je Kombination setzt, zahlt insgesamt 20 €. Dieser Multiplikator wird oft unterschätzt und ist der häufigste Grund für unerwartet hohe Wettschein-Summen.

Wie viele Fehltipps verkraftet eine Systemwette?

Höchstens n minus k Fehltipps, dann gewinnt noch mindestens eine Kombination. Bei 2 aus 5 dürfen also drei Tipps verlieren, bei 4 aus 5 nur einer. Ob die verbleibende Auszahlung den Gesamteinsatz deckt, ist damit nicht gesagt, das hängt von den Quoten ab und lässt sich oben je Szenario durchspielen.

Was ist der Unterschied zwischen Systemwette und Kombiwette?

Die Kombiwette ist eine einzige Wette, bei der alle Tipps gewinnen müssen. Die Systemwette zerlegt dieselben Tipps in viele kleinere Kombiwetten, von denen auch nach Fehltipps noch welche gewinnen können. Der Preis der Absicherung: höherer Gesamteinsatz und im Bestfall deutlich geringere Auszahlung pro eingesetztem Euro.

Was ist eine Trixie-Wette?

Eine Trixie umfasst drei Tipps und vier Wetten: die drei möglichen Zweierkombinationen plus die Dreierkombination. Sie entspricht einem 2-aus-3-System mit zusätzlichem Dreier. Ab zwei richtigen Tipps gibt es eine Auszahlung, bei drei richtigen zahlen alle vier Wetten gleichzeitig.

Was ist ein Lucky 15?

Ein Lucky 15 besteht aus vier Tipps und fünfzehn Wetten: vier Einzelwetten, sechs Zweier, vier Dreier und ein Vierer. Durch die enthaltenen Einzelwetten bringt schon ein einziger Treffer eine kleine Auszahlung. Der Gesamteinsatz ist entsprechend das Fünfzehnfache des Einsatzes je Wette.

Ist eine Systemwette besser als eine Kombiwette?

Weder besser noch schlechter, sondern anders verteilt. Der Erwartungswert ist praktisch gleich, weil in beiden Formen dieselben Quoten samt Marge stecken. Die Systemwette senkt das Risiko eines Totalverlusts und zugleich die Maximalauszahlung. Je unsicherer Ihre Tipps, desto eher lohnt die Absicherung; bei klaren Einschätzungen verschenkt sie Rendite.

Wie wird die Wettsteuer bei Systemwetten berechnet?

Beim Modell „vom Einsatz“ fällt die Steuer von 5,3 % auf den Gesamteinsatz an, also auf alle Kombinationen zusammen, unabhängig vom Ausgang. Ein System mit 20 € Gesamteinsatz kostet 1,06 € Steuer. Beim Modell „vom Gewinn“ wird nur ein Überschuss über den Gesamteinsatz besteuert, manche Anbieter übernehmen die Steuer ganz.

Zählen Systemwetten für Bonus-Umsatzbedingungen?

Häufig nicht oder nur eingeschränkt. Viele Bonus-AGB verlangen Einzel- oder Kombiwetten mit Mindestquoten und schließen Systemwetten aus, weil deren Teilabsicherung das Risiko senkt. Prüfen Sie vor dem Freispielen eines Bonus die Bedingungen des Anbieters, sonst läuft der Umsatz ins Leere.

Welches System ist für Einsteiger sinnvoll?

2 aus 3 ist der beste Startpunkt: nur drei Kombinationen, ein überschaubarer Gesamteinsatz und ein sofort nachvollziehbares Auszahlungsprofil. Wer das Prinzip verstanden hat, kann auf 2 aus 4 oder 3 aus 5 erweitern. Große Systeme ab 35 Kombinationen sollten warten, bis Einsatzplanung und Quotenauswahl sicher sitzen.

Zeigt der Rechner auch Verlust-Szenarien an?

Ja, genau dafür sind die Gewonnen-Häkchen da. Entfernen Sie das Häkchen bei einem oder mehreren Tipps, und der Rechner zeigt Auszahlung und Nettoergebnis für exakt dieses Szenario, inklusive negativer Werte. So sehen Sie vor der Abgabe, ob ein System auch im Teilerfolgsfall noch trägt.